Valentinstag: weltweite Bräuche

Bild zum Valentinstag mit verliebten Menschen

Viele Menschen denken, der Valentinstag wurde von der Blumen- und Schokoladenindustrie erfunden. Zwar ist der Valentinstag ein wahrer Segen für Blumenhändler, Karten- und Pralinenhersteller, doch der Legende nach, ist der Tag dem Heiligen Valentin und den Liebenden gewidmet. Wird der Valentinstag auf der ganzen Welt gefeiert? Wie sind die Bräuche in anderen Ländern?

Die Sage vom Heiligen Valentin

Bischof Valentin lebte im dritten Jahrhundert nach Christus und war begeisterter Gärtner. Er war bekannt dafür, dass er Verliebten Blumen aus dem Klostergarten schenkte – und sie nach christlicher Tradition traute. Dies war ein klarer Verstoß gegen das Verbot des römischen Kaisers. Damals durften Verliebte sich nicht kirchlich trauen lassen, weil das Christentum nicht als Religion anerkannt war und somit verboten.

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Wie entstand der Valentinstag?

Kaiser Claudius II. verhängte die härteste Strafe und ließ den Bischof hinrichten. Etwa 100 Jahre später wurde Valentin heiliggesprochen. Es vergingen nochmals 100 Jahre bis Papst Gelasius den 14. Februar zum Valentinstag erklärte. Es wird vermutet, dass der 14. Februar gewählt wurde, da Römer an diesem Tag Juno, der Göttin der Ehe und Geburt, gehuldigten. Frauen erhielten damals bereits Blumen als Aufmerksamkeit. Soweit die Legende, wie wird der Tag der Verliebten weltweit mittlerweile gefeiert?

Pralinen, Blumen, Grußkarten – Hauptsache von Herzen!

Traditionell werden in England kleine Liebesgedichte verschickt. Zumeist von Personen, die bislang einfach zu schüchtern waren, der oder dem Angebeteten ihre Gefühle zu offenbaren. Zwar sind die Gedichte in der Regel anonym, doch oft fehlt nur der letzte Stups, um mutig zu sein. Britische Auswanderer haben dann diese Tradition u.a. nach Amerika gebracht.

Im deutschsprachigen Raum haben sich Blumen, z.B. rote Rosen, und Schokolade als Geschenke für seine/n Liebste/n durchgesetzt. Meistens beschenken sich hier Paare oder Frischverliebte. Hier gibt es einfach zwei Lager: die einen verfluchen den Valentinstag als kitschige Kommerz-Veranstaltung, die anderen freuen sich darauf, einer lieben Person, eine Überraschung zu bereiten.

In Italien schlendern Paare an diesem Tag zu Brücken, um dort ihre Liebe mit einem besonderen Ritual zu feiern. Sie bringen an Brücken Schlösser an, auf denen häufig Initialen graviert sind, und werfen zusammen den Schlüssel ins Wasser als Zeichen ewiger Verbundenheit. Dieser Brauch ist inzwischen auch bei uns angekommen.

Ist der Valentinstag ein europäisches Phänomen?

Klares Nein zu dieser Frage. In Europa boomt der Valentinstag erst seit 1950 wieder und außerhalb wird ebenfalls kräftig gefeiert.

Die USA kommt pro Jahr auf über eine Milliarde Grußkarten, dort ist das „Sammeln“ von Valentinskarten mit Liebesbotschaften eine Art Wettbewerb. Wer die meisten erhält, gilt als besonders begehrenswert.

Ein fröhliches Fest wird in Südafrika an diesem Tag gefeiert. Die Straßen sind mit Blumen geschmückt und es werden sogar festliche Umzüge veranstaltet. Natürlich sind auch hier Blumen unter den Top3 Geschenken.

Anstatt den Tag der Verliebten feiern die Finnen am 14. Februar den Tag der Freundschaft, der mit Geschenken und Karten an liebe Freunde gefeiert wird.

Valentinstag: ganz schön kompliziert in Asien

In Indien können Pärchen am 14. Februar händchenhaltend durch die Straßen schlendern ohne mit Konsequenzen zu rechnen. Dort sind öffentliche Zärtlichkeiten nämlich ansonsten sehr verpönt. An diesem Tag stehen Verliebte jedoch unter Polizeischutz. Auch hier werden die Liebsten mit Blumen, kleinen Geschenken und Briefen überrascht.

In Japan ist es Tradition, dass am 14. Februar die Frauen Geschenke machen. Meist wird hier Schokolade verschenkt, doch wer denkt, die Süßigkeiten landen ausschließlich bei den Liebsten, irrt: Japanische Frauen beschenken vor allem ihren Chef und Kollegen. Vorgesetzte, die sich im letzten Jahr daneben benommen haben, erhalten jedoch nur „Giri-choko“. Das ist ganz billige Schokolade. Beliebte Männer werden mit hochwertiger Schokolade bedacht und es ist nicht unüblich, dass der Schreibtisch unter all der rosafarbenen Packungen und Plüschtieren versinkt.

Frauen in Japan gehen aber nicht leer aus: einen Monat später, am 14. März, erhalten sie von Männern Geschenke. Meist weiße Schokolade, weshalb dieser Tag auch „White Day“ heißt.

So unterschiedlich die einzelnen Bräuche auch sein mögen, eins verbindet die gesamte Welt: Ein Tag, an dem anderen Menschen eine Freude gemacht wird.

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